Phönixgrau

Galerie Filser & Gräf zeigt die erste Einzelausstellung der Künstlerin Johanna Flammer in München. Zu sehen in der Ausstellung sind sowohl Arbeiten auf Leinwand als auch Keramikobjekte aus der aktuellen Schaffensperiode der letzten drei Jahre.

Johanna Flammer studierte von 2006 bis 2010 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Martin Gostner. Seit 2010 ist sie als Assistentin von Imi Knoebel tätig. Seit 2019 ist sie Dozentin an der Kunstakademie Allgäu und hat einen Lehrauftrag für Malerei an der Design Hochschule Düsseldorf. Johanna Flammer ist Gewinnerin des Blooom-Award der ART FAIR Cologne (2012) und erhielt im Jahr 2023 den Woldemar-Winkler-Preis. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Johanna Flammers Gemälde sind gekennzeichnet durch eine malerische Collage. Transformation Landschaften aus konstruierten Pinselstrichen leiten den Blick auf Motive der vermeintlichen Natur. (…) Sie offenbart neue lebendige Muster, die divers wahrnehmbar sind. Das vermeintlich Informelle bricht sie durch die plastische Bearbeitung der Fragmente und der Collage. Es öffnen sich Landschaften und organische Formen, die technisch ineinander verzahnt sind.

NODI ist der Titel ihrer Werkgruppe. Der Begriff betont den Dialog zur Natur. Nodi bezeichnet die Knoten an Pflanzen, aus denen sich neue Stängel und Blätter ergeben. Sie verdeutlichen das Wachstum zum Licht und die Photosynthese. (…) Sie kreiert Formen, die uns an Natur und Landschaft erinnern und doch kaum vergleichbar sind. Gestaffelte Tektonik in einer malerischen Kulmination. Das Haar und die Landschaft, Foto und Imagination. Surreale Landschaft zwischen Abstraktion und Natur. > Auszug von Wilko Austermann; Text im Katalog „Heimatblau“

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