Thorben Eggers

Biografie

2009 – 2015
Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler Eberhard Havekost

2014-2015
Akademie der Bildenden Künste Wien, Meisterklasse Erwin Bohatsch

2010-2014
Philosophiestudium an der Universität Duisburg-Essen

SAMMLUNGENJULIA STOSCHEK COLLECTION, Düsseldorf
HOTEL MAGDAS & AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE, Wien
HENKEL COLLECTION, Düsseldorf
DR. HANS-WERNER DILDEI FOUNDATION, Oberursel
ARTOTHEK KUNSTHAUS, Mettmann
EINZELAUSSTELLUNGEN (AUSWAHL)

2019Thorben Eggers – Solo Show „Oberflächenwechsel“, Galerie Filser & Gräf, München

2018
Panel Discussion, Kunstakademie Düsseldorf

Thorben Eggers – ein Abend von Mads Westrup, Wien

2012
„Artifizielle Authentizität”, Kunsthaus Mettmann, Mettmann

2010
„Identitäten”, Produzentengalerie Juliane Hundertmark, Berlin

GRUPPENAUSSTELLUNGEN (AUSWAHL)

2019
Shaped Figures, Kunstverein Mönchengladbach MMIII

2018
RBC – Artist Exhibition, Gerresheimer Kulturbahnhof, Düsseldorf
ICEP Charity Auction, Bank Austria Forum, Wien
Plié, Pole Land, Düsseldorf
Florale Transformationen II Krefelder Kunstverein

2017
Klein?, No Cube, Münster
Neue Gesichter, Galerie Rundgænger, Frankfurt am Main

2016
Transfer Protocol, IRL Gallery, Cincinnati Ohio USA
Basically, Kunsthaus Freiburg L6, Freiburg
Düsseldorf:trifft:Wien, Kunstraum SUPER Catalogue, Wien

2015
Reproduktives Entwerfen – Lieblingsbilder, Haus No.1, Berlin
Devouring Ghost, Weltkunstzimmer, Düsseldorf
SUPER Edition #3, SUPER Vienna AT & Selecto Planta Baja, Los Angeles USA
Full Resolution, Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich
Silberrücken, Galerie Felix RIngel, Düsseldorf

2013
„An Tagen wie diesen“, Galerie Filser & Gräf, München
„Fludium“, Art in Business – Greisbach, Düsseldorf
„Auktion der lange Nacht der Museen Düsseldorf – Versteigerung Ernst & Young, Christies“
K20 – Kunstammlung des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
„Pfälzische Sezession – Kunstpreis 2013“, Kunstverein Pfälzische Sezession, Neustadt (Pfalz)
„Augenfällig – Studenten des Akademie Rundgangs“, BBK Forum Düsseldorf, Düsseldorf
„Blick hinter die Kulissen“, Ausstellung des Max Ernst Stipendiums, Rathaus Brühl, Brühl

2012
„Follow Up 2012 – Aktuelle Positionen aus dem Rundgang der Düsseldorfer
Akademie”, PricewaterhouseCoopers AG, Düsseldorf

2011
„Neurologische Unreife“, Galerie Gebr.Lehmann, Dresden

2010
„Le regle du jeu” – the forgotten bar, Galerie im Regierungsviertel, Berlin

2009
„Dorf Eigen Art“, Junge Kunst in alten Häusern, Oelhausen/Kassel
„Förderpreis-Ausstellung”, Galerie im Malzhaus, Plauen
„Sonderausstellung e.o Plauen Sonderpreis”, Galerie der Sparkasse im Vogtland im Komturhof, Plauen

AUSZEICHNUNGEN / STIPENDIEN
2013
Stipendium Dr. Hans-Werner Dildei Stiftung

2009
e.o Plauen Sonderpreis für Handzeichnungen, Kunstverein Plauen
Auszeichnung Zivilkunstpreis

Beschreibung

Künstlerstatement

Mein künstlerisches Interesse liegt in der Untersuchung medialer Vorbilder. So basieren meine Arbeiten auf fotografische Vorlagen (meist Modefotografien), die selbst schon Gegenstand digitaler Bearbeitung sind. Die propagandistische Vermittlung klassischer Schönheitsideale, der Glamour und globalisierter Lifestyle bestimmen das Erscheinungsbild jener Bildträger. Der in Szene gesetzte Gegenstand / das beworbene Produkt präsentiert vom Model ist Platzhalter für Träume und determiniert das Bild in Hinblick auf Geltung und Komposition. Doch was passiert mit dem Bild, wenn das Wichtigste – Der Gegenstand Werbungdes Models – weggenommen wird?

Ich verstehe Bilder als ein Aufbaukomplex verschiedener Ebenen. Dabei interessiere ich mich vorrangig für den Hintergrund und nicht den Vordergrund. Die Bearbeitung und Hinterfragung von verschiedenen Ebenen im Bild durchzieht meine künstlerische Arbeit als Schwerpunkt. Ich lege abstrakte Ebenen über eine Fläche oder hole abstrakte Gebilde aus der Fläche heraus. In einigen Bereichen spiele ich mich vermeintlichen Fehlern oder Störfaktoren, um mein Eingreifen in das Bild deutlich zu machen. Bei einigen Bildern vermeide ich einen zusätzlichen Eingriff, wobei das Bild sich selbst inhaltlich auflädt und die selbst Frage stellt: Was ist real? Was ist inszeniert?

Meine Bilder sollen visuelle Unzulänglichkeiten mit träumerischen Phantasien verbinden. Es geht mir immer um eine Bewegung „im Bild“. Auf der einen Seite laden abstrakte Bilder dazu ein, sprichwörtlich in das Bild abzutauschen und eigene Assoziationen zu verknüpfen – man bewegt sich also in das Bild hinein. Auf der anderen Seite wird der Betrachter wieder rausgeworfen, aufgrund der Störquellen im Bild, die jene Oberflächlichkeit des Bildträger betonen, oder aufgrund des glatten Farbauftrages, der genauso perfekt anmuten soll wie jene Oberfläche eines Werbeprospektes.

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