Johanna Schelle

Biografie

2017
Diplom, Akademie der Bildenden Künste München

2009 – 2017
Studium an der ADBK München bei Prof. Nikolaus Gerhard, Prof. Katrin Brack und Prof. Hermann Pitz

2012 – 2013
Auslandssemester an der Facultad de Bellas Artes Madrid

PREISE / STIPENDIEN

2022
„Bayern innovativ – Junge Kunst und neue Wege“,
Projektstipendium des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft
2019 – 2022
Bayerisches Atelierförderprogramm
2017
Kunstpreis des Kunstverein Rosenheim
2012 – 2013
Erasmus-Stipendium Spanien Madrid Facultad de Bellas Artes
2011
junge Kunst in Bayern Kunstkalender der LfA Förderbank Bayern
Stipendium dem Hans – Rudolf- Stiftung
2010
Förderpreis für angewandte Kunst Bayern (Nominierung)

AUSSTELLUNGEN (AUSWAHL)

2023
Innenschau (Einzelausstellung) Bode Galerie Nürnberg
Art Busan, Bode Galerie Nürnberg

2022
Sammelstücke Bode Galerie Nürnberg

2021
Sammelstücke Bode Galerie Nürnberg
Best of Show 2021 Bode Galerie zu Gast bei Kimreeaa Galerie, Seoul
Domagk Ateliertage 2021 Städtisches Atelierhaus am Domagkpark

2020
REAL – UNREAL Galerie Filser&Gräf München

2019
Münchner Meisterklasse Kunstforum der Münchner Bank
Domagk Ateliertage 2019 Städtisches Atelierhaus am Domagkpark
GEGENÜBER Galerie Maurer Zilioli Contemporary Arts

2018
IMPACT Kunst- und Gewerbeverein Regensburg
Jahresausstellung Kunst – und Kultur zu Hohenaschau
offene Ateliers städtisches Atelierhaus Baumstraße

2017
24. Aichacher Kunstpreis
Kunst aktuell Jahresausstellung des Kunstverein Rosenheim
offene Ateliers städtisches Atelierhaus Baumstraße
Diplomausstellung ADBK München

Beschreibung

Stilisierte, menschliche Darstellungen, meist aus Holz gearbeitet und mit Acrylfarbe lasierend bemalt. Die Größen der Skulpturen variieren von überlebensgroß bis hin zu Kniehöhe. Ihre Bewegungen sind minimal und zugleich konzentriert. Durch die Tatsache, dass sie auf dem Boden stehen erhält der Betrachter die Möglichkeit sich direkt in Beziehung zu ihnen zu setzen. 
Ohne große Gesten sollen sie einen Eindruck von Stille und Klarheit im Raum entstehen lassen und den Betrachter ein Stück weit auf sich selbst zurückwerfen. Die einerseits durch das Material starke physische Präsenz gepaart mit der der blassen Bemalung der Skulpturen sowie einem Gesichtsausdruck, der keine klare Gemütslage erkennen lässt, soll ein Gefühl von Entrücktheit ausstrahlen. 

Mein Anliegen ist es den Betrachter ähnlich wie bei einem Rollenspiel in die von mir vorgegebenen Szene zu holen und ihn in einen stillen Dialog mit der Figur auf dem Hintergrund der räumlichen Anordnung treten zu lassen. Wie beeinflusst die jeweilige Größe einer Figur sowie ihr Verhältnis zum Raum die Kommunikation mit dem Betrachter? Bei jeder neuen Arbeit ist es diese Frage, die mich interessiert und die ich immer wieder aufs Neue überprüfen.

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